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Carl F. Bucherer Pavillon Baselworld 2013


Verfahren begrenzt offener städtebaulicher Ideenwettbewerb
Fertigstellung 2011
NutzungMessestand / Geschäftsnutzung


Der Messebau von Carl F. Bucherer auf der Baselworld 2013 ist geprägt durch eine Gebäudekonzeption, bei der der Aspekt der Bewegung - eine Analogie und Interpretation der Zeit - thematisiert wird. Dieser Bewegungsfluss, der das Zugangsgeschoss mit seinen Verkehrs- und Aufenthaltsflächen sowie seinem dynamischen Treppenelement prägt, nimmt in den oberen, intimeren Geschossen ab. Die Vitrinen stellen sich diesem Bewegungsfluss entgegen, indem sie die Ruhe und Klarheit der Gebäudehülle aufbrechen und so Aufmerksamkeit gerieren. Der Besucher hält innen und kann sich unabgelenkt auf die ausgestellen Exponate konzentrieren. Der Messebau stellt somit ein ausgewogenes Zusammenspiel zwischen Funktionalität, Ruhe und Raumfluss dar. Durch den zweigeteilte Zugang im oberen Bereich des Messebaus erschließt der Besucher das Gebäude. Man wird gleichsam auf eine subtile Art und Weise hineingezogen, betrachtet die Exponate in den hier situierten Vitrinen und gelangt nachfolgend in den intimeren Bereich des Gebäudes. Rezeption und Garderobe bilden einen fließenden Übergangsbereich von öffentlicher zur internen Zone. Hier bekommt der Gast Einblick in das „Wohnzimmer“ und den zentralen Treppen- und Luftraum. Die Treppe emporsteigend wandelt man an einem Screen vorbei, welcher künstlerisch inszenierte Einblicke in das Werk von Carl F.Bucherer gibt. Im ersten und zweiten Obergeschoss nimmt der Raumfluss ab – hier dominieren Büro- und Konferenzräume. Der Konferenzsaal stellt eine flexible Zone dar, die erweit und als „Open Asia Kitchen“ genutzt werden kann. Im zweiten Geschoss bildet die Dachterrasse einen räumlichen Akzent und erlaubt einen Blick in den Messebetrieb.

KURZDOKUMENTATION (PDF)