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Neubau Katholisches Gemeidehaus St.Peter und Paulus in Nagold​


Verfahren Begrenzt offener Architektenwettbewerb
Fertigstellung 2006

Der geplante Baukörper ordnet das Ensemble neu und schließt die bisher nicht gefasst westliche Raumkante zur Strasse hin ab. Die Baukörper bilden eine sich gegenseitig respektierende Einheit. Die klassische Schlichtheit des Baukörpers steht im Widerspruch zur wünschenswerten städtebaulichen Wirkung an dieser Stelle. Die Kirche und der Neubau grenzen direkt an den Kirchplatz an. Das Pfarrhaus liegt über eine kleine Stützmauer getrennt, oberhalb des Platzes. Die vorhandene Treppe bleibt erhalten. Dies wird als positiv bewertet. Die dem Neubau zugeordneten Freiflächen liegen grundsätzlich richtig. Die Zweigeschossigkeit des Hauptsaales ist richtig und seiner Bedeutung angemessen. Die Ausrichtung und Belichtung, insbesondere die des Saales ist gut gewählt. Die Öffnung nach Westen ermöglicht die visuelle Einbeziehung der gegenüberliegenden Freibereiche bzw. baulichen Anlagen. Der kompakte Baukörper lässt eine wirtschaftliche Erstellung und Unterhaltung erwarten. Die klare Gliederung und Ausgestaltung der Freiflächen einschließlich der Höhenlage zielt in die gleiche Richtung. Der Entwurf stellt einen positiven Lösungsansatz dar. Die architektonische Botschaft bzw. die städtebauliche Wirkung halten sich zurück und könnten an dieser Stelle durchaus deutlicher ausfallen.

KURZDOKUMENTATION (PDF)