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Landwirtschaftliche Versuchsanlagen in Rheinbau ​


Verfahren landschaftsplanerischer - architektonischer Wettbewerb
Fertigstellung 2007
Fläche 22.300 m²
Nutzungöffentliche Nutzung Lehr- und Forschungsstationen


Arbeitsgemeinschaft mit B2 Landschaftsarchitekten, Burgrieden „Gärten der Technik der Ausstellung Regionale 2010“ Austzug Preisgericht :„ Es ist bemerkenswert, dass die vorhandene Achse zwischen OVA und Gutswirtschaft als markante, die Versuchflächen erlebbar machende Struktur herausgearbeitet wird. Durch dieses zentrale Band mit begleitenden Wegen wird eine Trennung der Wirtschafts- und Besucherwege organisierbar. Die in diese Achse eingefügten Landschafts- und Betontreppen jenseits des Bandes erscheinen überzogen in der Dimensionierung, obgleich das einzelne Element zum Erleben der Forschungsflächen einen gewissen Charme vermittelt. Die zentrale Membran wird in das vorhandene Rundwegesystem bewusst eingebunden und so mit dem Großraum vernetzt. Die Strukturierung der Versuchsflächen ist den Gegebenheiten angepasst; auch die Neubauflächen sind korrekt positioniert. Besonders hervorzuheben ist der Umgang mit dem großmaßstäblichen  Gebäudeanlagen der Stallungen, die als gebaute Landschaft in das umgebende Grünland eingefügt werden. Hiedurch wird eine starke Zeichenhaftigkeit entwickelt. Die Arbeit zeichnet sich durch einen zurückhaltenden Umgang mit der vorhandenenLandschaftsstruktur aus, die akzentuiert wird durch eine besondere Architektursprache im Bereich der Stallungen und der zentralen Membran. Der Entwurf zeichnet sich durch eine hohe Wirtschaftlichkeit aus. Die Erlebnisfähigkeit ist der Funktionsfähigkeit der Lehr- und Forschungstätigkeit angepasst, bietet aber dennoch eine spannungsvolle Raumqualität.

KURZDOKUMENTATION (PDF)