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Bundesminesterium des Inneren in Berlin


Verfahren Wettbewerb
Fertigstellung 2006

Die Neubauten nehmen den Maßstab, die Materialität und die städtebauliche Körnung der historischen und neuen Gebäude auf. Ziel ist es ein funktional und gestalterisch zusammengehörendes Gebäudeensemble zu schaffen. Die Gebäudehöhen sind mit 22 m, bzw. mit 29 m im Blockinneren begrenzt. Der Neubau des BMI entwickelt sich wie selbstverständlich aus der rautenförmigen Geometrie des Grundstückes und ist Teil einer städtebaulichen Sequenz, wobei vorgefundene und vorhandene Qualitäten, wie z.b. die wertvollen Baumbestände, werden in die Konzeption miteinbezogen. Für die Grundstücke I und II wird ein robustes, städtebauliches Konzept vorgeschlagen, welches flexibel auf die sich noch zu präzisierenden Inhalte reagieren kann. Beide Grundstücksteile erhalten einen Quartiersplatz mit eigenständiger Identität. 

Funktionalität und Materialität. Kontrolliert werden sollen mittels eines Gestalt hervorbringenden Strukturkonzeptes nicht die Form, sondern die inneren Verhältnisse. Es geht darum, ein Licht-Raumgitter und Regeln für architektonische Entwicklungen und Veränderungen festzulegen mit dem Ziel, einen komplexen Organismus als langfristiges Ensemble gliedern zu können. Verbunden damit ist der Vorschlag einer weitgehend nutzungsneutralen und einfach herzustellenden Erschließungs- und Tragstruktur, ein low-tec-Bauwerk für high-tec-Inhalte, umgeben von einer Hülle, die für mehrere Generationen eine wohltemperierte Arbeitswelt schafft.Außenraumbezüge und Tageslicht begleiten die Mitarbeiter bis in die Abteilungen hinein auf vielfältige Weise. Soweit möglich, sind nicht nur Arbeits- und Aufenthaltsräume, sondern auch Flure und Innenzonen natürlich belichtet und belüftet.

KURZDOKUMENTATION (PDF)