| Bauherr | Bau- und Liegenschaftsbetrieb BLB NRW | Universität Bonn |
| Standort | Klein-Altendorf |
| Verfahren | Wettbewerb 1. Preis |
| Leistungsumfang | LPH 2-5 |
| Bearbeitungsjahr | 2013 |
| Nutzung | Holzhackschnitzelanlage |
| Fotograf | Markus Mahle |
Der Baukörper der Holzhackschnitzelheizung ruht auf einem massiven Betonsockel. Die Fassade besteht aus transluzenten Polycarbonat-Doppelstegplatten, die dem Bau eine gewisse Leichtigkeit verleihen. Dahinter zeichnet sich die Fassadenstruktur ab. Die Strassenseite des Gebäudes erhält ein leicht zugängliches Hackschnitzellager mit einer offenenen Einbringöffnung. Die Höhe dieser Öffnung soll nach Bedarf verstellbar sein und könnte beispielweise durch abnehmbare Sichtbetonelemente erfolgen. An der Längsfassade werden verglaste Elemente vorgesehen, so dass die Besucher angezogen und auf das Innere neugierig gemacht werden. Die verglasten Fassadenausschnitte sollen ermöglichen, einen Blick auf die Heiztechnik (Heizkessel, Wärmespeicher, Netzpumpen, Elektrofilter etc.) werfen
zu können. Durch die innere Farbgestaltung sollt trotz der vielen Technik das Heizwerk kein nüchterner, gesichtsloser Bau entstehen. In den späteren Abendstunden könnte das Thema Energie in Form einer Lichtinstallation bildlich nach außen getragen werden.